ein Projekt, dass bisher aus finanziellen Gründen leider nicht realisiert werden konnte:

SLUBFURT TRIENNALE I

"Erkundungen"

Mai - Oktober 2007



Veranstalter:
Slubfurt e.V.
Organisatorische Leitung:
Michael Kurzwelly
Mitveranstalter:
Europa-Universität Viadrina
Stadt Slubice
Slubicki Miejski Osrodek Kultury (SMOK)

Als weitere Mitveranstalter angefragt:
Stadt Frankfurt (Oder)
Collegium Polonicum



SLUBFURT TRIENNALE I

Die SLUBFURT TRIENNALE ist konzipiert für einen neuen, in vielerlei Hinsicht grenzüberschreitenden Raum und für ein Spiel mit Möglichkeiten im Kontext vorgefundener Situationen.

Die internationale TRIENNALE verknüpft Beiträge von EinwohnerInnen, StudentInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen. Sie bietet Ebenen für interdisziplinäre Experimente in der Öffentlichkeit zwischen Kunst, Wissenschaft, bürgerlichem Engagement und praktischen Ansätzen.

Dabei geht es einerseits darum, kreative Energien des Kommunikationsraumes Frankfurt-Slubice freizusetzen, andererseits auch beispielhaft Wege für mögliche gesellschaftliche Entwicklungen in Randregionen allgemein zu erkunden.

Die TRIENNALE richtet sich somit sowohl an ein lokales, regionales, als auch internationales Publikum. Im Dreijahreszyklus soll sie jeweils auf den Ergebnissen der vorhergehenden TRIENNALE aufbauen, aber auch aktuelle Fragen aufgreifen.



"Erkundungen"

Der Leitbegriff der ersten TRIENNALE deutet die Vorgehensweise des Gesamtprojektes an, die die Titel: "Erkundungen" (TRIENNALE I), "Entwürfe" (TRIENNALE II), "Prozesse" (TRIENNALE III) tragen.

Die erste TRIENNALE kann keine fertigen Strategien oder Modelle bieten. Sie stellt Fragen nach Grenzüberschreitungskompetenzen sowohl in geografischer als auch in mentaler Hinsicht innerhalb der vorhandenen Strukturen.

Durch die zyklisch stattfindende Veranstaltung soll ein Langzeitprozess begleitet und weiterführende Auseinander-setzungen ermöglicht werden. Die möglichen Titel "Entwürfe" und "Prozesse" der folgenden TRIENNALEN verweisen auf einen sich vortastenden Entwicklungsprozess vom Erkunden der Möglichkeiten bei der ersten SLUBFURT TRIENNALE bis hin zur Entwicklung neu entstehender Strukturen zunächst als Entwürfe und dann als Umsetzungsprozesse. Gleichzeitig beschreiben die drei Begriffe aber auch Arbeitsschritte, die die TeilnehmerInnen jeder TRIENNALE durchlaufen: Eruierung der Gegebenheiten vor Ort, Entwicklung eines Konzeptes, Realisierung des Konzeptes.

Mit der TRIENNALE überschreiten wir herkömmliche Grenzen subjektiv künstlerischer Strategien: Ästhetische Gestaltungen, empirisch-wissenschaftliche Untersuchungen und partizipatorische Konzepte werden in unterschiedlichen Gewichtungen in Erscheinung treten und zu erfahrbaren Ergebnissen führen..

Durch ein Netzwerk von KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, EinwohnerInnen, StudentInnen und anderen Beteiligten erhoffen wir uns nachhaltige Entwicklungsimpulse für die deutsch-polnische Grenzregion und andere Randregionen in der Welt.

Netzwerkstrukturen und Prozess

Dieses Projekt, das unterschiedlichste Disziplinen miteinander verknüpfen und Grenzen zwischen ihnen überschreiten soll, benötigt konsequenterweise auch eine Struktur, die neuartige Denkprozesse und Querverbindungen zwischen unterschiedlichen Positionen ermöglicht:

Michael Kurzwelly und Roland Schefferski, die Initiatoren der TRIENNALE, haben zunächst 12 KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen eingeladen, die sich zu einem Kolloquium trafen, um die möglichen Inhalte des Projektes zu diskutieren und Rahmenbedingungen abzustecken. Jeder Teilnehmer dieser ersten Runde wird nicht nur ein eigenes Projekt im Rahmen der Triennale realisieren, sondern auch zwei weitere TeilnehmerInnen einladen. So kommen insgesamt 42 KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen zusammen und tauschen sich bereits im Vorfeld untereinander aus.

Im Rahmen eines Seminars mit StudentInnen der Europauniversität Viadrina werden bereits im Vorfeld 5 studentische Projekte und der Aufbau eines Slubfurter Bürgerforums entwickelt, das wiederum den Ausgangspunkt für 10 weitere Projekte bildet, die von EinwohnerInnen des deutsch-polnischen Stadtraumes selbst konzipiert und realisiert werden.

Weiterhin ermöglichen wir innovativen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Projekten, die den Stadtraum betreffen, sich im Rahmen der Triennale zu präsentieren.

Eine interne Internetseite bietet den einzelnen TeilnehmerInnen ein überregionales Forum, um Querverbindungen und Kooperationen untereinander aufzubauen.




Umsetzung und Präsentationsformen

Nach einem ersten Orientierungsbesuch vor Ort entwickeln die TeilnehmerInnen ihre Projekte, die sie dann während eines zweiten Aufenthaltes vor Ort realisieren.

Der öffentlich erlebbare Veranstaltungszeitraum erstreckt sich von Mai bis Oktober 2007. Innerhalb dieses Zeitraumes werden an unterschiedlichen Orten des öffentlichen Raumes der Städte Frankfurt und Slubice Arbeiten präsentiert, die über die gesamte Veranstaltungszeit erlebbar sind und von Besuchern als "Ausstellung im Stadtraum" erwandert werden können. Ergänzt werden sie durch zeitlich begrenzte Events, die als Höhepunkte der TRIENNALE wahrgenommen werden. Im Rahmenprogramm können weitere Projekte und Begleitveranstaltungen an die TRIENNALE andocken. Weiterhin ist ein über zwei Semester laufender interdisziplinärer Studienlehrgang für Grenzüberschreitungskompetenz in Kooperation mit der Europauniversität Viadrina, anderen Universitäten und weiteren Hochschulen international geplant.

Im Vorfeld wurde bereits das Slubfurter Bürgerforum gegründet. Es verfolgt den Zweck, EinwohnerInnen aus Frankfurt und Slubice eine Plattform zu bieten, auf der sie sich artikulieren, austauschen und gemeinsame Projekte für die Triennale entwickeln können.

Die Slubfurt Triennale wird intensiv regional und überregional in Deutschland und Polen mit Plakaten, Broschüren, Flyern und auf Billboards, aber auch international in künstlerischen und wissenschaftlichen Fachzeitschriften beworben.

Weitere Medien sind eine Internetseite, Internet-TV ( video streaming) und Printmedien, deren äußere Form dem Inhalt des Projektes entsprechen und in Diskussionen der ersten Teilnehmerrunde erarbeitet werden. Besonders die Internetseite und das Internet-TV bieten weltweit die Möglichkeit, an den aktuellen Fragestellungen und Veranstaltungen teilzunehmen. Hierfür suchen wir Veranstaltungsorte als Partner, die in regelmäßigen Abständen die Internet-TV Sendungen live über Beamer ausstrahlen.



Die obige Projektbeschreibung ist das Ergebnis eines ersten Kolloquiums vom 18.-20.11.05, an dem folgende KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen teilnahmen:
Christian Hasucha, Christine Hoffmann, Barbara Keifenheim, Wolfgang Kil, Michael Kurzwelly, Roland Schefferski, Krzysztof Wojciechowski

mit freundlicher Unterstützung durch:


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INFOLEISTE

 


Projektbeschreibung
(PDF)


 

 

TeilnehmerInnen:
(erste Runde)

Bozena Choluj

Lukasz Guzek

Christian Hasucha

Christine Hoffmann

Rafal Jakubowicz

Barbara Keifenheim

Wolfgang Kil

Hans Kropshofer

Michael Kurzwelly

Andre Jean-Marc Loechel

Leontine Meijer

Matthias Rick

Roland Schefferski

Laura Garcia Vittoria

Krzysztof Wojciechowski

 

weitere Vorschläge:

interdisziplinärer Studienlehrgang
Matthias Hartung
(pdf-datei)

dt-pl Altersheim
Witold Kaminski
(rtf -datei)

Solarschiffe
(rtf - datei)

 

Presse:

MOZ, 21.11.05

Der Oderlandspiegel
26.11.05