SLUBFURT TRIENNALE I
"Erkundungen"

 

Wolfgang Kil


Frankfurt/Slubice: Es gibt wenige Orte in der Mitte Europas, die sich auf so nahe liegende wie einprägsame Weise für so viele verschiedene Assoziationen eignen:
" Brücken schlagen "
Grenzen überschreiten
" Begegnung zwischen den Hemisphären "
Geschichte begreifen
" geschichtliche Erfahrung produktiv machen "
gemeinsame Sprachen finden "
usw.
Aus all diesen Schlagworten ließen sich bereits einzelne "Themen" für Kunstereignisse größeren (d.h.: europäischen) Formats ableiten, wenn sie nicht so leidlich abgedroschen klingen würden.
Da hilft nur eines - die Flucht nach vorn: Ein neues "Produkt", ein "Slogan" muss her, der all die vielen verschiedenen Möglichkeiten in sich aufnimmt, der zum Synonym für alles Positive im Nachdenken über Europa werden könnte.
Slubfurt-Triennale könnte so eine inspirierende Erfindung sein.



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