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die grenzen von eden / 02. projekt |
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Das Projekt "Die Grenzen von Eden"
stellt sich vor
Gärten, Blumenbeete, Vorgärten und
Balkone sind oft intime Zufluchtsorte ins Private. Es können Orte
sein, an denen die Kreativität einer Familie in "Kulturbildern"
ihren Ausdruck findet, als eine Art gerahmte anthropomorphe Landschaft. Kontakt:
Schmetterlingsgrenzen Profil: Bernardo, dein gemeinsames Projekt mit Cinzia Cozzi heißt ·Die Grenzen von Eden·. Wo liegt Eden? Und was sind das für Grenzen, von denen es umgeben ist? Giorgi: Eden ist überall, es hat keinen
festen Punkt auf der Landkarte. Es ist ein Zustand, es ist eine Möglichkeit...
Der Garten Eden wird als ein Symbol für das Paradies verstanden,
aber auch als Symbol für die Vertreibung der Menschen aus diesem
Paradies. Wir Menschen sind ein Teil der Natur, untrennbar mit ihr verbunden.
Aber wir vergessen das oft. Eden verschwindet erneut. Hinter unserem Projekt
steckt die Idee, das Verständnis und die Verantwortung für die
lebenswichtigen Beziehungen zwischen Menschen, Pfl anzen und verschiedenen
Ressourcen zu fördern. Um auf die Grenzen zu sprechen zu kommen: Warum hat euer Projekt ausgerechnet etwas mit Schmetterlingen zu tun? Schmetterlinge durchlaufen verschiedene Lebensphasen. Sie symbolisieren den Evolutionsprozess. Eines Tages werden sie wunderschön. Und sie können ganz einfach von einer Seite der Grenze auf die andere fl iegen. Es gibt wirklich gute Gründe, Schmetterlinge zu betrachten. Nehmen Schmetterlinge überhaupt keine Grenzen wahr? Alle Tiere nehmen Grenzen wahr, allerdings nicht im Sinne kultureller Grenzen wie wir. Sie agieren und agieren in bestimmten Codes, welche die Natur ihnen vorgibt. Jedes Tier hat seine eigene Umgebung, seine eigene Heimat. Diese wird zum Beispiel durch das Vorkommen bestimmter Pfl anzen oder durch ein spezielles Klima eingegrenzt. Wir fi nden hier nicht das menschliche Verständnis von "Grenze"wieder. Es kann uns aber dennoch zum Nachdenken und zum Reden über das Verhältnis von "Grenze" und "Freiheit" anregen. Wie viele Schmetterlinge werdet ihr in den Gärten von Slubfurt freilassen? Wir bringen keine Schmetterlinge mit, die wir dann
freilassen. Es gibt hier schon so viele von ihnen, bloß bemerken
wir sie nicht mehr. Wir sind viel zu eingenommen von den vielen Alltagsdingen,
die uns beschäftigen. Unsere Idee ist es, Pfl anzen zu verteilen,
die Schmetterlinge anziehen um die Aufmerksamkeit der Menschen darauf
zu lenken. Wir sind auch hier um zu zeigen, dass Umweltbewusstsein Besteht die Chance, die Grenzen von Eden zu überwinden? Ja. Man muss dazu die Grenzen im eigenen Kopf einreißen. |
Bernardo Giorgi
+ Cinzia Cozzi
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